Über uns

Über uns

Bei Alpinia verbinden wir jahrhundertealtes Wissen über traditionelle Heilpflanzen mit Forschung auf höchstem wissenschaftlichen Niveau. Neueste Technologien und moderne wissenschaftliche Methoden werden zur Entwicklung von Produkten verwendet, die das Ergebnis von Forschungen eines engagierten Expertenteams sind, das sich für Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit unserer Gesundheits- und Kosmetikprodukte einsetzt.

DAS INSTITUT

Seit der Gründung des Alpinia Institutes im Jahre 2008 verfolgt das Unternehmen die wissenschaftliche Entwicklung von Arzneimitteln auf der Basis von Heilpflanzen mit hohem therapeutischem Potenzial.

Die Extrakte werden in Zusammenarbeit mit renommierten Forschungsinstituten und Krankenhäusern klinisch getestet. Das Institut ist mit modernsten Forschungs- und Entwicklungslabors sowie einem Auditorium für wissenschaftliche Seminare und Symposien ausgestattet.

Forschung

Das heilkundliche Wissen entwickelte sich über verschiedene Zeiträume und über unterschiedliche Kulturen. Von der indischen Ayurveda über die griechisch-römische Antike und die mittelalterliche arabische Heilkunde bis zur modernen europäischen Medizin bilden Pflanzen das Fundament für Pflege und Therapie.

Während unserer langjährigen präklinischen Forschungsarbeit wurden analytische und pharmakologische Untersuchungen an unserem Weihrauchextrakt in unserem in-house Labor sowie in Zusammenarbeit mit renommierten Forschungsinstituten und -organisationen erfolgreich durchgeführt. Dabei wurden die Hauptbestandteile des Weihrauchextrakts identifiziert, das pharmakologische Aktivitätsprofil des Extrakts untersucht und eine Spezialformulierung zur oralen Verabreichung in Kapselform wie auch eine Formulierung zur topischen Anwendung entwickelt.

MS Studie

Das Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf (UKE) führte eine Phase 2a Studie durch (SABA Studie, bei schubförmig verlaufender Multiple Sklerose). Unser Weihrauchextrakt diente dabei als Studienmedikation. Die Patienten wurden acht Monate lang mit der Studienmedikation behandelt. Dabei bestand die Option, die Behandlung auf bis zu 36 Monate zu verlängern. Achtzig Patienten wurden in zwei Zentren hinsichtlich der Einschlusskriterien untersucht, 38 Patienten wurden in die Studie eingeschlossen, 28 beendeten die 8-monatige Behandlungsperiode und 18 von diesen nutzten die Option der Behandlungsverlängerung. Die wissenschaftlichen Studienleiter beurteilten den Weihrauchextrakt in der angewendeten Dosierung als sicher und erläuterten, dass dieser den Krankheitsverlauf bei Patienten mit schubförmig verlaufender Multipler Sklerose positiv beeinflussen kann.

(Stürner KH, et al. J Neurol Neurosurg Psychiatry 2018;89:330–338,
https://jnnp.bmj.com/content/89/4/330)

WEIHRAUCH - ALLGEMEINE ANWENDUNG ALS HEILMITTEL

Weihrauch ist das natürliche Harz aus Weihrauchbäumen, die zur botanischen Gattung Boswellia gehören und in heißen und trockenen Regionen Ostafrikas, im Süden Arabiens sowie auf dem indischen Subkontinent heimisch sind. Das Sammeln des wertvollen Harzes erfolgt durch Abschälen der äußeren Rindenschicht des Weihrauchbaumes.

Das an der behandelten Stelle abgeflossene Harz wird nach einigen Tagen vom Baumstamm abgelesen, dann getrocknet, gereinigt und sortiert. Weihrauch besteht aus einer Mischung von ätherischem Öl, Polysacchariden und Harzsäuren und wird entsprechend als Oleo-Gummiharz definiert.
Seit den 1980er Jahren wandte sich die moderne Wissenschaft verstärkt der Erforschung einer möglichen medizinischen Wirksamkeit des Weihrauchs zu. Seitdem wurden zahlreiche pharmakologische und klinische Studien mit dem indischen Weihrauch von Boswellia serrata durchgeführt, der nun auch im Europäischen Arzneibuch monografiert ist.

Inzwischen liegen zahlreiche Daten aus Laborstudien vor, aus denen für Weihrauch ein weites Wirksamkeitsspektrum abgeleitet wird. Klinische Daten weisen im Vergleich mit Placebo oder Referenzsubstanzen auf eine Wirksamkeit von Weihrauchextrakten bei arthritischen Erkrankungen, chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen und Bronchialasthma hin.

Weihrauch und Weihrauchextrakte haben anscheinend zudem ein gutes präklinisches und klinisches Sicherheitsprofil sowie im Vergleich zu Standardmedikationen ein geringes Risiko für unerwünschte Wirkungen. Heute entdeckt man Weihrauch auch als Therapeutikum für die topische Anwendung bei unterschiedlichen entzündlichen Hauterkrankungen wieder. Verschiedene Forschungsgruppen sind derzeit damit beschäftigt, das Harz in Bezug auf seine Wirkung in diesem Zusammenhang zu untersuchen.

Alpinia stellt unter Verwendung von Harz höchster pharmazeutischer Qualität (gewonnen aus dem indischen Weihrauchbaum Boswellia serrata) einen speziellen Weihrauchharz-Extrakt her, der die wertvollen Eigenschaften von Weihrauch bewahrt.